Dachdeckerarbeiten – Das passende Gerüst für Dach und Spengler

Dachdeckerarbeiten – Das passende Gerüst für Dach und Spengler

Dachdecker- und Spenglerarbeiten gehören zu den anspruchsvollsten Gewerken am Bau. Sie finden in schwindelerregender Höhe statt und erfordern höchste Sicherheitsstandards. Ein geeignetes Dachgerüst oder Dachrandgerüst ist deshalb nicht nur empfehlenswert, sondern in der Schweiz oft Vorschrift. In diesem Artikel erfahren Sie, welches Gerüst für Dachdeckerarbeiten das richtige ist und worauf Sie bei der Miete achten sollten.

Welches Gerüst für Dachdecker?

Für Dachdeckerarbeiten gibt es verschiedene Gerüstlösungen, je nach Dachform und Gebäude:

  • Dachrandgerüst: Das Standardgerüst für Dachdecker. Es wird entlang der Traufe aufgestellt und schützt den Dachrand gegen Absturz.
  • Fassadengerüst mit Dachüberstand: Für Arbeiten an der gesamten Dachfläche. Das Gerüst wird etwas höher als die Traufe geführt.
  • Dachfanggerüst: Fängt herabfallende Ziegel und Werkzeug auf – schützt Passanten und die Umgebung.
  • Auslegergerüst: Für steile Dächer und besondere Geometrien, bei denen ein Standardgerüst nicht ausreicht.

Sicherheitsvorschriften für Dachgerüste

Die SUVA-Richtlinien schreiben für Arbeiten ab 3 Metern Höhe eine Absturzsicherung vor. Bei Dachdeckerarbeiten ist ein Dachrandgerüst mit Geländer ab einer Traufhöhe von 2 Metern obligatorisch. Zusätzlich empfehlen wir Schutznetze und Auffangvorrichtungen für die Dachfläche. Wir von GeruestMieten.ch stellen sicher, dass alle unsere Gerüste den aktuellen EKAS- und SUVA-Normen entsprechen.

Dachdecker in der Ostschweiz – Gerüst mieten leicht gemacht

Ob für Dachdecker in Kreuzlingen, Arbon, Romanshorn, St. Gallen, Wil, Herisau oder Winterthur – wir liefern und montieren das passende Dachgerüst für jedes Projekt. Unsere Monteure arbeiten sauber, schnell und termingenau. Sie sagen uns, wann Sie das Gerüst benötigen, und wir sind pünktlich zur Stelle.

Kosten für ein Dachgerüst

Ein Dachrandgerüst kostet ähnlich wie ein Fassadengerüst – ab CHF 10.00/m². Für ein Einfamilienhaus mit Dachrandlänge von ca. 20 Metern und einer Höhe von 6 Metern (120 m²) liegen die Kosten bei etwa CHF 1.200 bis CHF 2.000 inklusive Montage und Miete für einen Monat. Komplexere Lösungen (Dachfanggerüste, Auslegergerüste) können teurer sein.

Fazit

Ein professionelles Dachgerüst ist die Grundlage für sichere und effiziente Dachdeckerarbeiten. Vertrauen Sie auf die Erfahrung von GeruestMieten.ch aus Kreuzlingen – wir beliefern die gesamte Ostschweiz, den Thurgau, St. Gallen und Zürich mit hochwertigen Dach- und Fassadengerüsten. Kontaktieren Sie uns für Ihre Offerte!

Sicherheit auf dem Gerüst – SUVA-Richtlinien für die Schweiz

Sicherheit auf dem Gerüst – SUVA-Richtlinien für die Schweiz

Die Sicherheit auf Baustellen ist in der Schweiz streng reguliert – und das aus gutem Grund. Jedes Jahr passieren Unfälle, die durch korrekt aufgestellte und genutzte Gerüste vermeidbar wären. In diesem Artikel erklären wir die wichtigsten Sicherheitsvorschriften der SUVA und EKAS für Fassadengerüste und geben praktische Tipps für die sichere Nutzung.

SUVA und EKAS – Was ist das?

Die SUVA (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) ist der grösste Unfallversicherer der Schweiz und prägt die Sicherheitsstandards auf Baustellen massgeblich. Die EKAS (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit) erlässt Richtlinien und Verordnungen zur Arbeitssicherheit. Beide Institutionen legen fest, wie Gerüste aufgebaut, genutzt und geprüft werden müssen.

Die wichtigsten Sicherheitsregeln für Gerüste

1. Tragfähigkeit und Belastung

Gerüste werden in Belastungsklassen eingeteilt. Für die meisten Arbeiten reicht Klasse 3 (200 kg/m²). Überschreiten Sie niemals die zulässige Belastung – sie gilt für die gesamte Gerüstfläche inklusive Arbeiter und Material.

2. Absturzsicherung

Ab einer Absturzhöhe von 2 Metern muss ein Geländer angebracht sein. Dieses besteht aus Geländerholm, Zwischenholm und Bordbrett. Die Geländerhöhe muss mindestens 100 cm betragen.

3. Standsicherheit

Das Gerüst muss auf einem festen, tragfähigen Untergrund stehen. Spindeln und Unterlagsplatten sorgen für den Ausgleich von Bodenunebenheiten. Bei weichem Untergrund sind Bodenplatten oder Bohlen erforderlich.

4. Regelmässige Prüfung

Nach dem Aufbau muss das Gerüst durch eine fachkundige Person geprüft werden. Während der Nutzung ist das Gerüst täglich vor Arbeitsbeginn einer Sichtprüfung zu unterziehen. Nach Stürmen oder starken Regenfällen ist eine ausserordentliche Prüfung nötig.

5. Zugang zum Gerüst

Der Aufstieg auf das Gerüst darf nur über Leitern, Treppentürme oder Durchstiege erfolgen. Nicht erlaubt ist das Hochklettern an den Rahmen. Jeder Arbeitsplatz muss sicher erreichbar sein.

Ihre Verantwortung als Mieter

Wenn Sie ein Gerüst mieten, tragen Sie auch Verantwortung für die Sicherheit. Dazu gehört: Das Gerüst nur bestimmungsgemäss nutzen, die Belastungsgrenzen einhalten, die tägliche Sichtprüfung durchführen und Mängel sofort melden. Bei Selbstmontage tragen Sie die volle Verantwortung für den korrekten Aufbau.

Fazit: Sicherheit auf dem Gerüst ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Planung und Einhaltung der Vorschriften. Mieten Sie Ihr Gerüst bei einem vertrauenswürdigen Anbieter, der SUVA-konformes Material und fachkundige Montage bietet – wie GeruestMieten.ch aus Kreuzlingen.